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27.01.2012, von Marissa

Musikinstrument erlernen

Ein Musikinstrument erlernen zu dürfen, ist einerseits etwas wofür man dankbar sein sollte, andererseits ist es eine echte Herausforderung. Viele Erwachsene spüren, dass sie etwas verpasst haben, wenn sie kein Instrument spielen können. Gerade für Kinder kann es aber auch eine Überforderung darstellen, ein Instrument erlernen zu müssen, weil es die Eltern früher nicht durften.

Ist mein Kind musikalisch begabt?

Dies sollte die erste Frage überhaupt sein. Geige Natürlich möchte man als Eltern seine Kinder optimal fördern. Wenn diese Förderung aber einen technisch interessierten Fußball-Fan trifft, kann sie schnell zur Qual für das Kind werden. Ignoriert man das nicht vorhandene Interesse an der Musik, kann das Kind seine Liebe zur Musik auch nicht entdecken. Oftmals ist der richtige Zeitpunkt wichtig, zum Beispiel wenn das Kind begeistert vom Pfadfinder-Lager zurück kommt und das Gitarren-Spiel am Lagerfeuer noch im Kopf hat.

Welches Instrument ist für mein Kind geeignet?

Ob Geige, Klavier oder Oboe, entscheidend sind die Vorlieben des Kindes. Man sollte jedoch nicht das Alter des Schülers außer Acht lassen: Bei vielen Instrumenten dürfen die Hände nicht zu klein sein, damit sie eine gewisse Spannweite haben. Die Auswahl des Instruments sollte nicht vorschnell geschehen. Die Zeit, sich alle Instrumente anzuhören und auszuprobieren, sollte man dem Kind geben. Schon allein deswegen, weil Haus oder Wohnung jahrelang vom Klang des gewählten Instruments erfüllt sein werden. Musikschule oder Privatunterricht? Etwas besser kann natürlich der Privatlehrer auf seinen einzigen Schüler eingehen. Dafür müssen die Eltern dann etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei der Alternative, den Lehrern an Musikschulen, kann eine gute musikalische Ausbildung vorausgesetzt werden. Bei privaten Musiklehrern sollte das Können noch überprüft werden. Grundsätzlich können sowohl private Musikstunden als auch solche in Musikschulen effektiv sein. Konsequentes Üben Das Kind kann nur Spaß am Instrument entwickeln, wenn es Fortschritte sieht. Die Aufgabe der Eltern ist es also, nachdem das Kind sich für ein Instrument entschieden hat, dafür zu sorgen, dass es regelmäßig übt. Das kann durchaus zum Kampf werden - vor allem in der Pubertät. Aber es zahlt sich aus, wenn das Kind dabei bleibt und übt: Ein Instrument zu beherrschen und ihm Melodien zu entlocken, ist eine stete Bereicherung.

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